Filmwissenschaftler M.A., Medien- und Filmarbeit, Online-Redakteur

Bittere Wildkräuter stärken unsere Gesundheit, allen voran die Leber und Galle

Bittere Wildkräuter wachsen unscheinbar in unserer Nachbarschaft: Löwenzahn, Schafgarbe, Beifuß, Mariendistel, Wegwarte, Wermut und viele mehr.
Diese sog. Wildkräuter zählen zu den Bitterkräutern und schon Hildegard von Bingen wies vor über 1.000 Jahren auf ihre stärkende Wirkung z.B. auf unsere Verdauungsorgane hin.
Bitterkräuter machen gesund, stärken Leber und Galle, unterstützen die Produktion von enzymhaltigen Verdauungssäften und haben durch die vielfältigen Gerb- und Schleimstoffe noch weitere positive Wirkungen, z.B. beim Abnehmen. Durch den vermehrten Speichelfluss signalisiert der Magen eine schnellere Sättigung und der Heißhunger bleibt weg. Zusätzlich haben die bitteren Wildkräuter eine stärkende Wirkung auf unser Immun- und Nervensystem.

Bitterkräuter kann man kaufen aber auch selber sammeln. Als fertige Mischungen gibt es sie z.B. in Form von alkoholfreien Kräuterelixieren oder aus getrockneten Bitterkräutern. Möchte man selbst bittere Heilkräuter sammeln, sollte man aber vorsichtshalber einen Pflanzenführer (Buch/App) zur genauen Bestimmung mitnehmen. Als Tee getrunken, getrocknet und als Pulver eingenommen oder frisch in den Salat gegeben entfalten die Verdauungshelfer ihre wertvollen Wirkungen.

Dazu zählt auch die Entgiftung, z.B. nach Alkoholkonsum, Fleischverzehr oder sonstigen Genussgiften. Aber auch beim Ausschwemmen anderer Gifte und Ablagerungen in unserem Körper, z.B. den Umweltgiften. Damit wir unserem Organismus helfen diese auszuschwemmen, ist es beim Verzehr oder Trinken von Bitterkräutern ganz wichtig ausreichend reines Quellwasser zu trinken.


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