Kommunikationswissenschaftlerin Leiterin der St. Leonhards Akademie, Expertin für Berufungsberatung

So stärkt man mit den drei wichtigsten Erkenntnissen über das Wassertrinken seine Gesundheit

Erkenntnisse der Wasserforschung und komplementären Medizin stellen Wassertrinken in den zentralen Fokus unserer Zellgesundheit. Warum? Wasser spielt DIE zentrale Rolle für einen gesunden Zellstoffwechsel und alle wichtigen Prozesse im Körper und ist damit sowohl für den Zellaufbau, die Entgiftung wie auch die Zellregeneration mit verantwortlich. Im wahrsten Sinne des Wortes ist Wassertrinken daher der beste Gesund-, und Jungbrunnen: wenn wir genügend reines, also zellverfügbares Wasser trinken! Die Heilpraktikerin Elke Maria Freier, die sich seit Jahren mit Wasserexperten und Therapeuten zu diesem Thema austauscht, erläutert die drei wichtigsten Regeln des Wassertrinkens für die Gesundheitsvorsorge und die Gründe dafür.


Lebendiges Wasser – Die Nummer 1 für einen gesunden Stoffwechsel

Wasser ist der Grundbaustein in unserem Körper und für unsere Gesundheit von essenzieller Bedeutung. Ohne Wasser läuft quasi nichts in unserem Organismus. Nur wenn unser Körper in ausreichender Menge und Qualität mit Wasser versorgt wird, bleiben unsere Zellen gesund. Denn der gesamte Stoff- und Informationsaustausch der Zellen untereinander geschieht über unser Körperwasser. Wasser hat umfängliche Aufgaben und Funktionen in unserem Organismus. Wasser ist Bestandteil und Baustoff für die Zellen, liefert Energie für den Stoffwechsel, ist Transportmittel und Lösungsmittel für Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine wie auch für den Abtransport von Schadstoffen. Alle Abfallstoffe, die im Zellstoffwechsel anfallen, können nur aufbereitet vom Körperwasser aus der Zelle ins umgebende Bindegewebe geleitet und von dort über unsere Blut- und Lymphgefäße zu den Nieren und zum Darm gelangen. Auch unsere Verdauung würde ohne genügend Wasser nicht funktionieren. Mittels Wasser werden unsere Zellen sogar mit  Sauerstoff versorgt. Fehlt den Zellen genügend Wasser, dann spricht man von einer Exsikkose, dem Wassermangel. Und der tritt bereits ein, wenn nur 1 % unseres Körperwassers fehlt. Herrscht im Körper Wassermangel, schaltet der Körper auf Notprogramm. Wird das Notprogramm zum Standard, weil täglich zu wenig reines, lebendiges Wasser zugeführt wird, können dadurch zahlreiche Beschwerden bis hin zu Krankheiten entstehen. Da der Körper Wasser selber nicht herstellen kann, müssen wir unbedingt regelmäßig und genügend trinken, wenn wir unseren Stoffwechsel und unsere Zellen gesund und vital erhalten sowie mehr Energie und Leistungsfähigkeit haben wollen.

Lebendiges Wasser – Das Anti Aging Fluidum für vitale Zellen

Doch nicht nur für unsere Gesundheit ist dies von zentraler Bedeutung, sondern auch für unseren Alterungsprozess. Nur durch genügend zellverfügbares, noch „lebendiges“ Wasser in den Zellen können die Zellreparaturen effektiv unterstützt und damit die Alterserscheinungen verzögert bzw. gemildert werden. Durch Wassertrinken wird die Durchblutung gefördert und damit auch unsere Haut besser durchblutet. Denn auf zellulärer Ebene wird die Nährstoffversorgung erhöht, was die Hautreparatur unterstützt und natürlich auch die Versorgung mit Feuchtigkeit. Dabei kommt es tatsächlich insbesondere darauf an, was wir trinken. Denn ein gesunder Zellstoffwechsel braucht nicht einfach nur genügend Flüssigkeit wie z.B. durch Tees, sondern tatsächlich ausreichend zellverfügbares Wasser. Gut zellverfügbar sind Quell- und Mineralwässer aus reinen Tiefenquellen, die besonders energiereich und von intakter hexagonaler Molekülstruktur sind.  Verfügt unser Trinkwasser über diese Eigenschaften, wird es auch „lebendiges Wasser“ genannt. Eine Eigenschaft der zellverfügbaren Wässer ist, dass sie auch effektiv die für den Alterungsprozess verantwortlichen freien Radikaleabfangen können und damit zu den wichtigen Antioxidantien zählen. Für das Verzögern des Alterungsprozesses, ebenso wie für die Zellgesundheit, ist auch der gute Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten und Schlackenstoffen. Hier gibt es nichts was effektiver ist, als viel reines Wasser zu trinken. Denn steht nicht genügend Körperwasser zur Verfügung, gerät die Entsorgung aller Abfallstoffe im Körper ins Stocken und lagert sich im Bindegewebe ab, was wiederum zu Übersäuerung und sichtbaren Alterungserscheinungen führt. 

Die „Goldenen 3“ des Wassertrinkens

1. Achte auf Quantität UND Qualität

Für ein optimales Funktionieren des gesamten Organismus ist es wichtig, auf die tägliche Trinkmenge an Wasser zu kommen, die der eigene Organismus braucht. Bei Erwachsenen geht man von einer Trinkmenge von 35 – 40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht aus. Bei 60 kg Körpergewicht sind das etwa gut 2 Liter, bei 90 kg in etwa 3 Liter Wasser. Bei sportlicher Betätigung mit starkem Schwitzen oder an heißen Sommertagen entsprechend mehr. Die Trinkmenge bezieht sich dabei tatsächlich auf Wasser. Die Tassen Kaffee, Tee oder die Gläser Saft, Softdrinks oder gar alkoholische Getränke werden nicht mitgerechnet. Um über dem Alltagsgeschehen das Trinken nicht zu vergessen, empfiehlt es sich die errechneten Liter jeden Tag am Morgen oder besser noch am Abend bereit zu stellen und sich Erinnerungen zu schaffen. Und wenn man unterwegs ist, sollte man sich die nötige Menge an Wasserflaschen vorher besorgen und daran denken, diese mitzunehmen.
Die optimale Menge an Wasser nützt nichts, wenn sie nicht in der Zelle ankommt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Qualität und Beschaffenheit des Trinkwassers die Zellverfügbarkeit erhöhen und gleichzeitig über verschiedene Mechanismen die Zelle gesund erhalten. Deshalb:

2. Trinke zellverfügbares, reines, lebendiges Wasser

Nicht nur weil es meist besser schmeckt und gefühlte Frische in den Körper bringt, sondern auch die besten physikalischen Voraussetzungen für unseren Stoffwechsel mitbringt. Die Wasserforschung erklärt warum dies so ist: Dieses Wasser ist unserem Körperwasser am ähnlichsten, man spricht von einem sog. kohärenten Wasser. Es ist sehr rein, es kann daher viel leichter Stoffe lösen, aufnehmen und in die Zelle hinein, bzw. wieder heraus transportieren. Außerdem ist es besonders energiereich und ist daher der perfekte Impulsgeber für unseren Zellstoffwechsel. Damit man auch gerne genügend Wasser trinkt, empfiehlt Heilpraktikerin Elke Maria Freier, sich ein Quell- bzw. stilles Mineralwasser zu suchen, was einem gut schmeckt. Denn der eigene Körper spürt was einem gut tut. Dazu gibt es den sog. Sensorik-Test, mit dem man mittels Mund-Sensorik wie bei einer Weinprobe herausfindet, welches Wasser besonders leicht und weich schmeckt und sich leicht schlucken lässt. Dies kann sich je nach Gesundheitszustand auch mal ändern, da alle Quellen unterschiedliche Mineralienzusammensetzungen sowie eine unterschiedliche Energiesignatur haben, je nachdem was der Körper braucht. Ein wichtiger Tipp von Elke Maria Freier: Wasser in Glasflaschen behält den unverfälschten Geschmack und die Qualität des Lebendigen Wassers und ist neutral, gibt also im Gegensatz zu Plastik keine Fremdstoffe an das Wasser ab, die den Körper belasten.

3. Trinke regelmäßig über den Tag verteilt

Wasser trinken sollte in den gesamten Tagesablauf integriert werden. So ist eine effektive Möglichkeit, den Körper bei seiner für die Gesundheit so wichtigen Entgiftung zu unterstützen, bereits morgens, gleich nach dem Aufstehen, ein großes Glas stilles, zimmerwarmes Wasser in langsamen Schlucken zu trinken. Die Heilpraktikerin Sabine Mühlbauer empfiehlt ihren Patienten zur Gewährleistung der Trinkmenge die sog. 4-Gläser-Methode. Hiermit wird es auch einfach, die zwei oder drei Liter über den Tag verteilt zu trinken. Jeden Morgen werden vier Wasser-Gläser (à 250 ml) vorbereitet und in Sichtweite hingestellt, egal ob am Arbeitsplatz oder Zuhause. Das Ziel ist es, die vier Gläser bis zum Mittag ausgetrunken zu haben. Dazu kann man sich z.B. stündlich einen Wecker stellen als Trink-Reminder oder eine Trink-App nutzen. Während des Essens sollte man hingegen möglichst wenig trinken, um die Magensäure nicht zu verdünnen. Nach der Mittagspause werden die 4 Gläser wieder aufgefüllt und sollten bis zum Feierabend auch wieder getrunken werden. So hat man am Abend sein „Wasser-Trink-Soll“ erfüllt und über den Tag hinweg wirklich kontinuierlich getrunken, wie es empfohlen wird. Ist man unterwegs, so empfiehlt sich kleine Trinkflaschen à 0,5 oder 0,33 Liter bei sich zu tragen und bis zum Abend 4 – 6 Flaschen (je nach Körpergewicht) ausgetrunken zu haben. Hier sollte man möglichst auf Plastikflaschen verzichten, um kein Mikroplastik oder andere Kunststoffgifte aufzunehmen.

Zusammenfassend ist es eigentlich ganz einfach und wirklich effektiv und dennoch für viele Menschen eine fehlende Routine für die Gesundheit, die sich mit der „Goldene-3-Regel“ des Wassertrinkens ganz einfach erlernen lässt.
Jeden Tag die errechnete Wassermenge eines guten zellverfügbaren Wassers über den Tag verteilt zu trinken, ergänzend zu Genussgetränken, die in der Berechnung des Flüssigkeitsbedarfs nicht mitgerechnet werden.

Hier noch weitere Infos dazu:


Die 4-Gläser-Methode TrinkDichGesund

Trinken im Alter – Jungbrunnen

Wassermangel – Nicht krank, sondern durstig


Medizinischer Disclaimer:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung geeignet. Alle hier zusammen gestellten Informationen stellen keinen Ersatz für eine professionelle ärztliche bzw. therapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Alle Informationen dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Die Inhalte stellen keine Empfehlung von Behandlungen oder Naturheilmitteln dar. Wir empfehlen die Informationen von einem Arzt überprüfen zu lassen. Auch wenn die Inhalte mit großer Sorgfalt erstellt wurden, übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben.

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