Ökologisch und sozial verantwortliches Wirtschaften, mit Gemeinwohl und Sinn-Stiftung. Das ist nachhaltige Verantwortung für unsere Zukunft …

Impulse zu nachhaltig verantwortlichem und sozialverträglichem Wirtschaften.

Die St. Leonhards-Akademie präsentiert unter dem Bereich Wirtschaft-Initiativen, die den lokalen Handel stärken und damit das Bewusstsein für die eigene Region fördern. „Nachhaltige Lebensmittelsysteme bedürfen einer Allianz von Produzenten und Konsumenten. Wir müssen uns als Koproduzenten, als bewusste Konsumenten verstehen, die einen aktiven Part in der Erzeugung von Lebensmitteln übernehmen und lokalen Erzeugnissen den Vorzug geben.

„Der Weg unserer Lebensmittel muss kürzer werden“, forderte der Slow-Food-Gründer und -Präsident Carlo Petrini. Der italienische Visionär hat ein Gegenmodell zur globalisierten und industrialisierten Lebensmittelerzeugung ins Leben gerufen. Die Konsumenten, sagte er, müssten die Hoheit über die Lebensmittel wieder zurückgewinnen und eine gesunde lokale Wirtschaft aufbauen. Statt unkritisch zu konsumieren, sollten sie fragen, woher die Waren stammten und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.
Es ist paradox, dass es immer mehr Kochshows gibt, während wir gleichzeitig durch unsere industrialisierte Lebensmittelproduktion die biologische Vielfalt extrem reduzieren. Uns ist der Bezug zu den Lebensmitteln verloren gegangen.

Nachhaltige und zukunftsfähige
Lebensmittelsysteme

Ursula Hudson ist seit 2011 Erste Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V. Slow Food Deutschland – Teil der internationalen Slow Food-Bewegung.

In dem Videobeitrag von Alpha erklärt sie sehr gut was man unter Lebensmittelsystemen versteht, die nachhaltig und zukunftsfähig sind.

Veröffentlicht am 09.09.2016

Gesichter der Armut
Leben mit ein paar Cent

Sie nähen unsere Kleidung, gerben Leder für Schuhe und Taschen. Zwölf Stunden Arbeit, jeden Tag. Trotzdem sind die Menschen in den Lieferländern oft bitterarm. Wie kommt es zu dieser Armut? Dieser Frage geht Manfred Karremann am Beispiel von Bangladesch nach, wo viel von dem produziert wird, was wir täglich benutzen.

ZDF 37 Grad, zeigt die Lebensumstände der Menschen, die acht Flugstunden entfernt für uns arbeiten.

Je komplexer die Welt wird,
umso mehr müssen wir uns auf die innere Führung verlassen können.

D.h. Analysen und Fakten prüfen. Welchem Interesse dienen diese Zahlen. Dann kommt der Abgleich: “Will ich diesen Interessen dienen?” Nachfolgend dazu ein paar interessante Videos.

Bei Siglinda Oppelt  geht es um einen richtungsweisenden Führungsstil, der Ökonomie, Spiritualität und sogar die Quantenphysik vereint. Prof. Dr. Syska sieht Industrie 4.0 aus einer ganz anderen Perspektive und Richard David Precht und der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge sprechen über unsere immer komplexer werdende Welt.

Industrie 4.0:

Mythen, Märchen und Missverständnisse.

Prof. Dr. Syska erklärt auf 3SAT, warum Industrie 4.0 aus seiner Sicht nicht funktionieren wird.

Komplexe Welt – Ratlose Menschen

Ist unser Leben heute so komplex geworden, dass wir es nicht mehr beherrschen können? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge.

Die anstiftung

Die anstiftung will mit innovativen Ansätzen zur Lösung von Gegenwartsfragen beitragen.
Sie fördert, vernetzt und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören Freiräume und Infrastrukturen wie Interkulturelle und Urbane Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum.
Der Stiftungsarbeit liegt ein postmaterielles Verständnis von Wohlstand zugrunde, das Lebensqualität nicht auf Warenvielfalt reduziert und die Naturgrenzen des Planeten Erde respektiert.

Das ‘Kartoffelkombinat’

Das Kartoffelkombinat ist eine genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft von derzeit fast 1000 Münchner Haushalten, die ihr Gemüse, zusammen mit ausgewählten Partnern, selbst anbaut. Ziel dabei ist der Aufbau einer selbstverwalteten und nachhaltigen Versorgungsstruktur sowie ein gemeinwohlorientiertes statt proftimaximierendes Wirtschaften. Damit machen wir uns zunehmend unabhängig von den industriellen Agrarstrukturen und können selbst bestimmen, was und wie angebaut wird. Mehr dazu unter:

kartoffelkombinat.de

Obdachlosigkeit abgeschafft

Ein Beispiel, wie durch Umdenken neue Lösungen geschaffen werden.

In der kanadischen Kleinstadt Medicine Hat bekommt jeder Wohnungslose sofort eine Unterkunft. Das erspart der Stadtkasse Tausende Dollar für Notfallbehandlungen in Krankenhäusern.
NDR vom  24.08.2016