Kommunikationswissenschaftlerin Leiterin der St. Leonhards Akademie, Expertin für Berufungsberatung

Die Heilpraktikerin Elke Maria Freier erklärt, was verschiedene Wasserarten mit unserer Gesundheit zu tun haben

Rein chemisch gesehen ist Wasser H2O, d.h. ein Sauerstoff-Atom und zwei Wasserstoff-Atome. Doch Wasser ist unendlich viel mehr als seine chemische Formel – es ist der Stoff auf unserem Planeten mit den meisten Eigenschaften und auch den meisten Anomalien. Gleichzeitig ist es neben Sauerstoff der elementarste Stoff des Lebens, weil sämtliche Lebensprozesse von Wasser abhängen.
Und, was viele nicht wissen, auch unsere Gesundheit hängt davon ab, dass wir wirklich ausreichend genug Wasser trinken und zwar ein zellverfügbares, möglichst lebendiges Wasser, am besten aus einer natürlich entspringenden Arteserquelle.
Warum das so ist, wird in diesem Beitrag erklärt, näheres erklärt auch Dr. Kirsten Deutschländer, die dazu bereits Trinkstudien gemacht hat.

Das Wasser sollte unserem Körperwasser ähneln


Für uns Menschen ist es tatsächlich nicht egal, welches Wasser wir trinken. Denn Wasser ist so elementar an unseren Stoffwechsel gebunden. Alle zuführenden und alle ausleitenden Stoffe können nur mit Hilfe von Wasser in unsere und aus unseren Zellen hinein- und hinaustransportiert werden können. Hier kommt eine Eigenschaft des Wasser zum Tragen. Je reiner, je ursprünglicher, je lebendiger ein Wasser ist, umso ähnlicher ist es dem ursprünglichen Körperwasser in unseren Zellen. Bildlich gesprochen bestehen unseren Zellen im Zellinneren zu über 90% aus Wasser (der sog. Intrazellularraum) und schwimmen in Wasser (dem sog. Extrazellularraum). Je größer die Übereinstimmung, die Ähnlichkeit des Wassers im Körper mit dem Wasser, welches wir trinken ist, desto besser funktioniert das Stoffwechselgeschehen. Man spricht von der sog. Kohärenz, weswegen ein körperähnliches Wasser auch kohärentes Wasser genannt wird. Da wir Menschen natürlicher Weise (unsere Vorfahren seit vielen Jahrtausenden) in einer gesunden Umgebung gelebt haben und als Getränk überwiegend nur Wasser aus natürlich entspringenden Quellen getrunken haben, hat sich diese Kohärenz über Jahrtausende entwickelt und eingespielt.

Trinken alleine reicht nicht aus für unsere Gesundheit

Erst in verhältnismäßiger jüngster Zeit kamen viele andere Getränke in unsere Kultur, heutzutage auch viele mit natürlichen sowie künstlichen Zusätzen. Unser Organismus bekommt, je mehr andere Getränke als Wasser wir trinken, dann nicht die Möglichkeit, die eingespielten Stoffwechsel-Abläufe wie gewohnt durchzuführen, sondern muss sich stattdessen zusätzlich mit der Verstoffwechslung und Ausleitung der ganzen Zusatzstoffe befassen. Das können wir uns ganz einfach vorstellen, wenn wir es mit dem Wäschewaschen vergleichen. Wollen wir weiße Wäsche waschen, so brauchen wir in jedem Fall klares Wasser, denn mit Orangensaft, Kaffee oder Bier würde das weiße Tuch nicht rein gewaschen werden können. Reines Wasser ist im Körper also wie das Wasser in der Waschmaschine, es läuft zu den Zellen, die Schadstoffe abgeben müssen, um diese auszuleiten. Denn Entgiftung ist elementar für unsere Gesundheit. Reines Wasser transportiert darüber hinaus auch die lebenswichtigen Nährstoffe in unsere Zellen. Daher ist es tatsächlich eine Notwendigkeit für unsere Gesundheit und für einen gesunden Stoffwechsel täglich und über den Tag verteilt regelmäßig ausreichend reines Wasser zu trinken. Hier gibt es eine Faustregel von 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht.

Wie sieht es aus mit Leitungswasser?

Grundsätzlich haben wir in Deutschland mit unserer Trinkwasserverordnung (TVO) im Vergleich zu vielen Ländern auf der Erde überall ein einwandfreies und gesundheitlich unbedenkliches Wasser als Trinkwasser, also Leitungswasser zur Verfügung. Leitungswasser ist aber in seltenen Fällen ein Quellwasser, sondern meist ein aufbereitetes Wasser, welches nach den Reinheitskriterien aufbereitet wird. Und in jedem Fall ein Wasser, welches durch zahlreiche Pump-Vorgänge in die Haushalte gepumpt wird. Durch diese Pumpvorgänge ist die energetische Cluster-Struktur des Wassers verändert und entspricht in seiner Kohärenz nicht mehr dem ursprünglichen, lebendigen Wasser aus der Tiefenquelle. In ihren Trinkstudien hat Frau Dr. Deutschländer feststellen können, dass das lebendige Wasser vom Körper ganz anders aufgenommen wird und in seinen Funktionen im Stoffwechsel auch andere, also für die Gesundheit positivere Ergebnisse erzeugt hat. Sie empfiehlt daher in ihren Trinkkuren Lebendiges Arteserquellwasser.


Welches Wasser ist das Richtige ?


Auch Dr. Thomas Rampp, Facharzt für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte, kommt zu diesen Ergebnissen. Er empfiehlt seinen Patienten: „Wasser sollte möglichst unbelastet sein und idealerweise noch lebendigl Doch welches Wasser ist denn jetzt „lebendig“? Idealerweise ist dies Wasser direkt aus einer Quelle, wie wir sie z.B. in den Alpen finden, rein und ursprünglich. Jeder, der so ein Wasser schon einmal probiert hat weiß, dass es ganz anders schmeckt als z.B. Leitungswasser oder Wasser in Plastikflaschen. Da wir in den allermeisten Fällen jedoch nicht selber an einer frei gegebenen Quelle schöpfen können, sollten wir ein abgefülltes Wasser finden, welches uns schmeckt, damit wir auch wirklich ausreichend trinken.


Generell unterscheidet man hier in folgende Wässer (siehe auch Mineral- und Tafelwasser-Verordnungl )


Stellt man sich die Wasserqualität der abgefüllten Wässer in einer Stufenpyramide vor, so steht an unterster Stufe das sog. Tafelwasser. Tafelwasser besteht häufig aus örtlichem Leitungswasser, dem sämtliche Mineralien per Osmose entzogen und in standardisierter Menge wieder zugesetzt wurden.
Als nächstes kommt das sog. Quellwasser, es stammt aus natürlichen unterirdischen Reservoirs und bedarf keiner amtlichen Zulassung. Mineralwasser hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, wird direkt an der Quelle abgefüllt und muss amtlich anerkannt werden. Heilwasser ist ein Wasser, für dessen Herkunft die Anforderungen an ein natürliches Mineralwasser erfüllt sind und das auf Grund seiner Zusammensetzung oder/und seiner physikalischen Eigenschaften in der medizinischen Therapie eingesetzt wird.

Kommt ein Quellwasser, Mineralwasser und/oder Heilwasser direkt aus einer artesischen Tiefenquelle und wird es am Quell-Ort ohne weitere Pumpvorgänge und/oder chemisch-physikalische Behandlungsschritte direkt abgefüllt, so spricht man von einem Lebendigen Wasser. Dieses Wasser zeichnet sich durch einen hohen Ordnungsgrad der Wassermoleküle, eine hohe energetische Wertigkeit und einen hohen Redox-Wert, also ein hohes antioxidatives Potenzial aus. Da Lebendiges Wasser die natürliche Energie weitestgehend behält schmeckt es besonders lebendig, auch nachdem es in Glasflaschen abgefüllt wird. Daher berichten viele Menschen, dass sie von so einem Wasser ungewöhnlich gerne mehr trinken, als sie es sonst gewohnt sind. Da das lebendige Wasser aus geschützten Tiefenquellen kommt, ist es sehr rein, da es oft viele Jahrhunderte in der Tiefe lagerte, bis es als sog. „reifes Wasser“ von selbst an die Oberfläche kommt. Daher muss ein Lebendiges Wasser auch nicht gepumpt werden, wodurch die ursprüngliche energetische Struktur erhalten bleibt.


Elke Maria Freier empfiehlt den sog. Sensorik-Test, mit Hilfe dessen man das für die eigenen Bedürfnisse passende Wasser finden kann. Um so auch wirklich genügend zu trinken, was für die Gesundheitsvorsorge einfach essentiell ist.




Sensorik-Test:


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