Wenn wir über Wasser sprechen, dann sprechen wir immer auch über uns selbst. Oft hören wir: „Der Mensch besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser.“ Das klingt nach einer statistischen Zahl, aber in Wahrheit ist es eine fundamentale Aussage über unser Wesen. Denn auf molekularer Ebene gehen die Zahlen noch weiter: Wir bestehen zu über 99 Prozent aus Wassermolekülen.
Das bedeutet: Wir sind Wasserwesen. Nicht nur unser Blut, unsere Zellen und unsere Organe sind durchtränkt vom Wasser – unser gesamtes Leben spielt sich auf dem Resonanzboden des Wassers ab. Jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Erfahrung wird vom Wasser in uns getragen.
Wasser ist damit nicht nur unser „Treibstoff“, wie man es manchmal im Gesundheitskontext hört. Es ist unser innerstes Element. Es ist das Medium, das uns überhaupt erst ermöglicht, bewusst zu sein.
Die Wissenschaft hat Wasser lange vor allem als chemische Verbindung H₂O betrachtet: zwei Wasserstoffatome, ein Sauerstoffatom, fertig. Doch wer sich ernsthaft mit Wasser beschäftigt, spürt: Das ist nur die Oberfläche.
Wasser zeigt Eigenschaften, die weit über das hinausgehen, was wir bei anderen Stoffen kennen:
All das deutet darauf hin: Wasser ist nicht tote Materie. Wasser ist ein lebendiges Wesen.
In meiner Arbeit beschreibe ich Wasser daher als flüssiges Bewusstsein. Es ist nicht nur Träger des Lebens, sondern selbst ein aktiver Teil des Lebensprozesses.
Im Laufe der Jahre habe ich erkannt: Wasser trägt grundlegende Prinzipien in sich, die uns Menschen Orientierung für unser eigenes Leben geben können. Diese Prinzipien sind nicht theoretisch – sie sind überall sichtbar, wenn man das Wasser beobachtet.
Hier einige Beispiele dafür:
Diese Prinzipien sind keine schönen Metaphern. Sie sind Wirkgesetze des Lebens. Und weil wir selbst aus Wasser bestehen, wirken sie unmittelbar in uns.
Wasser reagiert sensibel auf das, was wir denken und fühlen. Das haben nicht nur die Kristallbilder Emotos gezeigt, sondern auch zahlreiche Experimente, die ich selbst in den letzten 25 Jahren durchgeführt habe. Worte wie „Danke“ oder „Liebe“ formen klare, harmonische Strukturen. Aggression oder Abwertung führen zu chaotischen Bildern.
Das Faszinierende ist: Diese Resonanz geschieht nicht irgendwo da draußen. Sie geschieht in uns selbst. Denn unser Körperwasser nimmt jede Emotion auf. Wenn wir in Angst, Ärger oder Resignation leben, prägt das die Struktur unseres Körperwassers – und damit unser gesamtes Wohlbefinden. Wenn wir hingegen Dankbarkeit, Freude und Liebe kultivieren, wirkt sich das heilend, klärend und stärkend auf uns aus.
Wir alle kennen es: Ein liebevolles Wort kann uns körperlich wärmen. Eine feindselige Bemerkung kann wie Gift wirken. Das Wasser in uns reagiert sofort.
Wasser trägt Informationen. Jeder Tropfen, der heute vom Himmel fällt, war vielleicht vor Jahrtausenden Teil eines Urmeeres. Es zirkuliert unaufhörlich durch Flüsse, Seen, Ozeane, durch Pflanzen, Tiere, Menschen.
In diesem Kreislauf sammelt es Erfahrungen, speichert Informationen und gibt sie weiter. Deshalb kann man sagen: Wasser ist das Gedächtnis des Lebens.
Alles, was jemals auf dieser Erde geschehen ist, ist in irgendeiner Form im Wasser enthalten. Wenn wir Wasser trinken, verbinden wir uns mit dieser uralten Weisheit.
Wenn Wasser so eng mit unserem Leben verbunden ist, dann sollten wir lernen, wieder mit ihm in Beziehung zu treten. In vielen alten Kulturen war das selbstverständlich: Man sprach mit Flüssen, Quellen, Regen. Man ehrte das Wasser wie einen Freund.
Heute haben wir diesen Kontakt weitgehend verloren. Wir behandeln Wasser wie eine Ressource, die man nutzt – nicht wie ein lebendiges Wesen, mit dem man sich verbinden kann.
Doch die Erfahrung zeigt: Wenn wir Wasser danken, wenn wir ihm Aufmerksamkeit schenken, wenn wir bewusst mit ihm umgehen, verändert sich etwas – in ihm und in uns.
Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen spüren: So wie bisher geht es nicht mehr. Alte Sicherheiten brechen weg, gewohnte Strukturen lösen sich auf. In dieser Umbruchszeit suchen wir nach einer neuen Orientierung.
Das Wasser kann uns diese Orientierung schenken. Denn im Wasser finden wir Antworten auf die Fragen, die uns gerade am meisten bewegen:
All das ist im Wasser angelegt.
Darum bin ich überzeugt: Wir brauchen ein neues, größeres Verständnis für das Lebenselement Wasser. Wenn wir begreifen, dass Wasser nicht nur Materie, sondern Bewusstsein ist, dann verändert sich auch unser Bild vom Menschen und vom Leben.
Das Wasser in uns wartet darauf, dass wir uns erinnern. Es ist die stillste, aber zugleich mächtigste Kraft, die wir kennen.
Wenn wir lernen, wieder bewusst mit dem Wasser in uns und um uns zu leben, dann öffnet sich etwas, das wir längst verloren glaubten: eine tiefe Verbundenheit mit uns selbst, mit dem Leben und mit allem, was existiert.
Denn eines ist sicher:
Ein neues Verständnis vom Wasser wird uns unweigerlich ein neues Verständnis des Lebens schenken.
Und genau darin liegt vielleicht die größte Chance unserer Zeit.
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