Kommunikationswissenschaftlerin Leiterin der St. Leonhards Akademie, Expertin für Berufungsberatung


Dr. Thomas Rampp im Interview mit Heilpraktikerin Elke Maria Freier über die Bedeutung des Trinkens in der ärztlichen Therapie 

Der renommierte Facharzt für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte hat sich u.a. mit einem Thema einen Namen gemacht: Der Wasserheilkunde.
In seinem Fachbuch „Wie Wasser heilt: Meine besten Tipps aus Forschung und ärztlicher Praxis“ schreibt der Kneipp-Arzt und Wasserforscher über seine umfangreichen Erfahrungen mit Wasser als Heilmittel.

HP Elke Maria Freier, selber Wasserexpertin hat in ihrer Praxis ebenfalls sehr gute Erfahrungen mit dem Heilmittel Wasser gemacht. In diesem Fachgespräch mit Dr. Rampp tauscht sie sich über die Erfahrungen mit der Wasserheilkunde aus.

Die heilsame Kraft des Wassers


Der Humanmediziner verordnet in seiner Funktion als Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte einerseits Trinkkuren und andererseits klassische Wasseranwendungen über die Haut.
Im Interview berichtet er, „Wasser innen“ sei die eine Seite, d.h. ausreichendes Trinken während der Behandlung aber auch generell, denn der Wassermangel im Körper hänge mit vielen Beschwerdebildern zusammen und begünstige diese. Ergänzend dazu empfiehlt er seinen Patienten auch äußerliche Wasseranwendungen, z.B. nach Kneipp. Kniegüsse, Armgüsse, Ganzkörpergüsse, auch Wickel mit feuchtwarmen Tüchern oder Tautreten sind kostenfreie Selbsthilfemaßnahmen.

Diese naturheilkundlichen Maßnahmen unterstützen in seinem Klinik-Konzept maßgeblich das Entlasten, Entgiften und Entschlacken des Körpers. Sämtliche Krankheiten und damit zusammenhängende Medikamenten-Gaben hinterlassen Rückstände im Körper, die diesen wieder zusätzlich belasten. Daher gehören zu den Therapie-Konzepten in seiner Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin auch immer angeleitete Fastenkuren. „Fasten ist ein unglaublich starkes Medikament“, sagt Dr. Rampp. Es wirkt entzündungshemmend und die Ausleitung von Stoffwechsel-Endprodukten und Schlacken aus dem Körper wird unterstützt. Dabei wird als Basis-Heilmittel tatsächlich Wasser trinken „verordnet“.

Dr. Rampp konnte feststellen, dass gutes stilles Wasser, in ausreichender Menge über den Tag verteilt getrunken, den Ausleitungs-, und Genesungsprozess deutlich messbar unterstützt. Viele Menschen klagen über Kopfschmerzen und trinken einfach zu wenig, sind also exsikkiert (=ausgetrocknet). So konnten beispielsweise bei chronischen Kopfschmerz-Patienten alleine durch die Verordnung einer ausreichenden Wasser-Trinkmenge die Medikamente und die Kopfschmerztage um die Hälfte reduziert werden. Dabei hilft es, ein Trinkprotokoll zu führen und eine entsprechende Anleitung zu bekommen.


Dr. Rampp dazu: „Zur richtigen Anamnese wird in der Medizin die wichtigste Frage oft vergessen: wieviel, was und wann trinken Sie?

Auch was wir trinken spielt dabei eine große Rolle. Wasser sollte möglichst unbelastet sein und idealerweise noch „lebendig“. Dr. Rampp ist es ein Anliegen, Patienten für gutes Wasser zu sensibilisieren. „Gutes Wasser bewirkt spürbare und sichtbare Veränderungen im Körper“. Das merken auch die Patienten.


Dr. Rampp selbst beginnt seinen Tag schon mit der sog.  „japanischen Trinkkur“: Erst mal einen ½ Liter Wasser anstatt Frühstück, das bedeutet Entschlackung und intermittierendes Fasten,
denn am Vormittag ist der Organismus auf Ausleiten eingestellt, was mit dem Wassertrinken effektiv unterstützt wird. Auch einen Tee kann man trinken, wer unbedingt will, auch einen Kaffee, aber ohne Milch, da die Fette und Kohlenhydrate die Fastenwirkung unterbrechen. Wer es täglich schafft mindestens 12 Stunden, besser 16 Stunden nicht zu essen, unterstützt seinen Organismus beim Gesundbleiben.


Das gesamte Interview ist Teil des Kompakt-Kurses „Medizinisch Relevantes Wasserwissen“, der Fortbildung zum Ganzheitlichen Wassertherapeuten:


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