Kommunikationswissenschaftlerin Leiterin der St. Leonhards Akademie, Expertin für Berufungsberatung

PODCAST „STERN NACHGEFRAGT“ vom 07.10.2021:
Heilpraktikerin Elke Maria Freier über gesundes Trinken und die Rolle des Wassers für unsere Gesundheit

Die Stern Redaktion interviewt in diesem Podcast Expert:innen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Die Wasserexpertin Elke Maria Freier berichtet in dem knapp 40-minütigen Podcast über eines der einfachsten, aber grundlegendsten Mittel für unsere Gesundheit: Das ausreichende Trinken von gutem Wasser. Seit Jahren forscht die Therapeutin dazu und hat selber schon viele internationale Wasserforscher und Mediziner interviewt. Überzeugt von den guten Ergebnissen in ihrer eigenen Praxis, aus Trinkstudien sowie der Erfahrungsheilkunde, und untermauert durch die Erkenntnisse der modernen Wasserforschung, gibt Elke Maria Freier dieses essenzielle Gesundheitswissen in Vorträgen, Fachartikeln und Fortbildungen weiter. Die umfangreichste Wissens-Sammlung steckt in ihrer E-Learning-Fortbildung „Medizinisch relevantes Wasserwissen“ für Therapeuten – ein Auszug dazu in diesem Podcast.


Wassertrinken als wichtigste Gesundheits-Grundlage


So einfach es scheint, so effektiv ist es: Wasser trinken. Denn wir bestehen zu einem Großteil aus Wasser und können Wasser nicht selber im Körper herstellen. Bereits nach wenigen Stunden ohne Trinken beginnt der Körper auszutrocknen, Mediziner sprechen von der Exsikkose, dem Wassermangel in unseren Zellen. Und diese senden dann Alarmzeichen, wie Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten etc. Warum das so ist? Unser Stoffwechsel funktioniert nur mit Wasser! Elke Maria Freier erklärt in ihrem Podcast, warum ohne Wasser im Körper nichts läuft und warum wir Wassertrinken für unsere Gesundheit brauchen.


Gutes Wasser – Energie und Kraftstoff für unsere Zellen


Dass wir genügend trinken sollen ist landläufig bekannt. Aber warum gerade Wasser? Auch das erklärt Elke Maria Freier: So wie ein Motor bestimmte Kraftstoffe braucht, so brauchen auch unsere Zellen ein möglichst zellgängiges Wasser um optimal zu funktionieren. Heißt, dass es nicht ausreicht, einfach nur die meist angegebenen 2 Liter zu trinken, in Form von Tee, Kaffee, Limo oder Schorle, sondern tatsächlich gutes Wasser. Denn je ähnlicher das Wasser, welches wir trinken, unserem sog. „Körperwasser“ ist, desto leichter kommt es in die Zellen hinein und kann seine Stoffwechsel-Aufgaben erfüllen. Gutes Wasser ist ein zellgängiges Wasser, ein sog. „kohärentes Wasser“ (kohärent = gleichgerichtet, zusammenhängend). Untersucht man gesundes Körperwasser physikalisch, so hat es eine vorwiegend kristalline, hexagonale (sechseckige) Struktur, wie wir es z.B. bei Schneeflocken kennen. Ähnlichkeit mit diesem hochgeordneten Körperwasser haben naturreine Tiefenquellen – dazu gehören naturbelassene Quell- und Mineralwässer v.a. aus artesischen Quellen.


Auf die Wasser-Trinkmenge kommt es an


Einen besonderen Stellenwert in der Gesundheitsvorsorge hat auch die Trinkmenge an hochwertigem Wasser. Viele Menschen tun sich schwer von den gewohnten Süßgetränken auf Wasser umzustellen. Auch hier hat Elke Maria Freier einen Tipp: Wie bei der Weinprobe sollte man verschiedene, stille Quell- und Mineralwässer in Ruhe und schluckweise probieren und dann das Wasser auswählen, was sich am angenehmsten im Mund anfühlt, vielleicht einen besonders weichen Geschmack hat und sich am besten Schlucken lässt. Hat man sein Wasser gefunden, so kann man sich morgens die tägliche Trinkmenge bereit stellen: Das sind bei Erwachsenen etwa 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht – bei 60 kg also etwa 2 Liter Wasser und bei 90 kg ungefähr 3 Liter. Kinder brauchen proportional mehr, Jugendliche etwa 40-50 ml, Kinder unter 10 Jahren etwa 70 ml und Babys sogar über 100 ml. Bereits im frühen Kindesalter sollte man die Kinder ans Wassertrinken gewöhnen, so die Heilpraktikerin. Möchte man Detoxen oder bei Krankheiten eine Entgiftung machen, so empfiehlt sie auch Trinkkuren, die bestenfalls mit dem Hausarzt abzusprechen sind.

Jahrhunderte alte Wasserheilkunde erfährt Renaissance


Aber Wasser kann noch viel mehr für die Gesundheitsvorsorge tun. Auch darüber spricht Elke Maria Freier in diesem Interview. In früheren Jahrhunderten gab es sog. „Wasserärzte“, die Trinkkuren und Badekuren mit kaltem und warmen Wasser verschrieben. Besonders bekannt für die äußerlichen Wasseranwendungen ist Pfarrer Sebastian Kneipp mit seinen Kneipp-Kuren, wie dem Kaltwasser-Treten und in heutiger Zeit ist es Wim Hof mit seinen Eiswasser-Bädern. All diese Kuren kurbeln das Immunsystem an, ebenso wie ausreichendes Wassertrinken. Mit Wasser können wir also die grundlegende Säule für unsere eigene Gesundheitsvorsorge treffen, und das jeden Tag, überall wo wir sind.

Hier kommen Sie zum PODCAST:


STERN NACHGEFRAGT: HEILEN MIT WASSER

Hier noch ein Fachartikel von HP Elke Maria Freier:


Trinke Dich gesund mit Wasser



 


Medizinischer Disclaimer:
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