Wasser

Grundlage allen Lebens

Wasser innen hält uns lebendig und Wasser außen belebt und trägt uns. Wasser nährt die Erde und die Körper, es schenkt Ernten und begründet Wachstum. Wasser kommt flüssig, fest und gasförmig vor. Und jetzt beschreiben Forscher noch einen vierten Aggregatzustand. Die Forschung ist im Fluss und die neuen Erkenntnisse eröffnen ein neues Verständnis über das Potential des Wassers.  Die Bedeutung des Wassers für die Gesundheit der Menschen ist wichtig für die Medizin der Zukunft.

Wasser – das unbekannte Wesen

Die Eigenschaften des Wassers schienen geklärt zu sein, doch immer neue “Anormalitäten” werden entdeckt. In den USA glaubt man, Meerwasser mit Radiowellen brennbar machen zu können. In Österreich baut ein junges Wissenschaftlerteam Wasserbrücken, die den Regeln der Physik zuwider laufen. In Israel geht man davon aus, dass Wasser ein “Gedächtnis” hat. Weltkonzerne ersetzen Chemie durch “belebtes” Wasser. Mediziner untersuchen die Heilkraft von Wasserfällen. Die Ergebnisse all dieser Versuche sind faszinierend und messbar, die physikalischen Ursachen jedoch noch nicht geklärt.
Der Film beleuchtet Forschungsergebnisse zum Thema “Wasser”.

Die vierte Dimension des Wassers

Einer der Höhepunkte des Drei-Länder-Wasser-Symposiums der  Deutschen Gesellschaft für Energie- und Informations-Medizin (DGEIM) im Oktober 2013 in Lindau war der Vortrag von Prof. Ph. D. Gerald H. Pollack, den wir hier in ganzer Länge samt Übersetzung präsentieren.

Veröffentlicht am 04.11.2013

Wasser ist Leben

Wasser ist auf der Erde und im Universum allgegenwärtig. Seit Urzeiten gilt Wasser als Grundlage der Zivilisation und als primäres Versorgungsmittel.

Wasser wurde in frühen Kulturen als heilig angesehen. Es sichert den Fortbestand der belebten Natur und der menschlichen Zivilisation.

Wasser bedeckt 70 % der Erdoberfläche und färbt den „Blauen Planeten“. Wasser füllt mehr als 70 % unseres Körpers. Alle Zellen brauchen Wasser. Es ist Transportmittel, Informationsträger, Stoffwechselakteur und Energielieferant. Ohne Wasser gibt es kein Überleben. Der Stoff hat also existentielle Bedeutung für uns alle. Sebastian Kneipp hat die heilsame Kraft des Wassers von außen beschrieben und daraus eine Heilkunde entwickelt. Johann Abfalter weiß um die heilsame Wirkung des Wassers im Körper. “Lebendiges Wasser” kann von innen die Gesundheit fördern. Der vierte Aggregatzustand, neben flüssig, fest und gasförmig, zeigt in lebenden Zellen eine Form höherer Ordnung. Wasser bildet Strukturen um die Zellwände aus, die nach Meinung der Forscher existentiell bedeutend sind.

Wasser ist Energie

Wasser diente den Menschen immer schon als Versorgungsmittel, Transportmittel und Antriebsmittel. Es liefert Energie auf zwei Wegen.

Genutzt wird die kinetische Energie des Wassers, wenn dieses in Bewegung geraten ist. Seit Jahrhunderten gebrauchen Menschen es in allen Kulturen, um Mechaniken wie Wasser- oder Mühlräder anzutreiben. Diese Nutzung der Wasserkraft ist bereits seit dem 3. Jhd. aus Griechenland bekannt. Zunächst nur in Mühlen eingesetzt, entwickelten sich bereits früh unterschiedliche Anwendungen: zum Mahlen, Sägen, Hämmern, Schleifen oder für die Papieraufbereitung. Mit der Erfindung der Wasserturbinen wurde es möglich, das Wasser im Gefälle für die Gewinnung von elektrischer Energie zu verwenden.

Wasser kann Energie in Form von Wärme speichern, solange es sich in einem Temperaturbereich zwischen 0 C° bis 100 C° befindet. 0 C° stellt sozusagen den tiefst möglichen energetischen Zustand des Wassers dar. In diesem Zustand verändert Wasser schlagartig seine Dichte. Es verliert seine flüssige Eigenschaft verliert und wird zu Eis. 100 C° stellt den maximalen energetischen Zustand des flüssigen Wassers dar. In diesem Zustand verändert Wasser wiederum schlagartig seine Dichte. Es verliert seine flüssige Eigenschaft und verdampft. Es wird zu Gas, weist in diesem Zustand keine Dichte auf und wird in Druck gemessen.
Wasser kann Wärmeenergie aus der Abstrahlung der Sonne speichern und diese relativ langsam wieder abgeben.  Auch daraus kann mit speziellen Turbinen elektrische Energie erzeugt werden.

Wasser ist Klima

Der gesamte Lebensraum des Menschen ist mit Wasser erfüllt. Es nimmt die Energie der Sonne als Wärme in sich auf und legt dadurch die atmosphärischen Bedingungen der irdischen Lebensräume fest.

Die Fähigkeit des Wassers, Energie als Wärme zu speichern, ist Ursache für die klimatischen Verhältnisse. Das vom Menschen erfahrbare Klima ist in erster Linie der Existenz von Wasser zu verdanken. „Ständig verdunstet Wasser, hauptsächlich an den Ober­flächen der Meere, steigt als Wasserdampf in Höhen bis zu mehreren Kilometern auf, kondensiert dort zum Wasser der Wolken und regnet wieder ab. Etwa 20% davon regnet über den Landflächen der Erde ab, von wo es im Mittel aus knapp einem Kilometer Höhe in Bächen, Flüßen wieder zu den Meeren abläuft.“[1] Sowohl Wolken, Regen, Dünste, Wirbelstürme sind im Grunde ein Ausdruck des Wassers in der Atmosphäre und seines energetischen Zustandes. Seenlandschaften sind oft für ihr deutlich wärmeres Mikroklima bekannt. Die im Wasser gespeicherte Sonnenenergie erwärmt die Umgebung. Das Fehlen von Wasser führt zu einem Rückzug der Vegetation und zu lebenswidrigen Verhältnissen. Ein Zuviel an Wasser ohne Wärme führt zu Kälte und einer stark reduzierten oberirdischen Vegetation.

http://www.weltderphysik.de/index.php?id=149

Wasser ist Lebensraum

Wasser ist nicht nur ein Versorgungsmittel sondern auch ein in sich geschlossener Lebensraum.

Nur 29% der Erdoberfläche bestehen aus Landflächen. 71% der Erde sind von Wasser bedeckt. Wasser kommt auf der Erde in der Luft als Wasserdampf und im Boden in verschiedenen Bodenschichten als Grundwasser und Schichtenwasser vor.

Insgesamt beträgt die auf der Erde vorhandene Wassermenge ungefähr 1,386 Milliarden km3. Jeden Tag verdampft ca. 18 mal der gesamte Bodensee in die Atmosphäre. 80% davon ergießen sich als Regen in die Meere. Die Erde besitzt zwei unterschiedliche von Wasser gestaltete Lebensräume:
der überirdische Lebensraum, in dessen Atmosphäre 12.900 kmWasser in einem gasförmigen Zustand als Wasserdampf vorkommen.

Der marine Lebensraum mit seiner vielfältigen Fauna und Flora, die bisher kaum erforscht ist. Aus dem Meer bedient sich der Mensch durch industriellen Fischfang beinahe ungebremst.

Etwa 97 % der Wassermenge füllen die Weltmeere. Nur 2 % befinden sich in einem gefrorenen Zustand. Das Wasser der Weltmeere ist salzig und kann nicht getrunken werden. Das Leben der gesamten oberirdischen Flora und Fauna ist bis auf wenige Ausnahmen von Süßwasser abhängig. Nur etwa 2,6% des auf der Erde vorkommenden Wassers ist Süßwasser. Es ist das Wasser der Gletscher und polaren Eisflächen (2%), des Grundwassers (0,592%) oder des Wassers in Bächen, Flüssen und Seen (0,014%). Man geht davon aus, dass nur 1% der gesamten Wassermenge auf der Erde als Trinkwasser verwendet werden kann.

Wasser als Heilmittel

Wasser beeinflusst die Gesundheit des Menschen existentiell. Die Wasser- und Abwasserversorgung entscheidet über die hygienischen Verhältnisse der Lebenswelten. Unreines Wasser kann Krankheiten bedingen.

Die Gesundheit des Menschen hängt unmittelbar von der Qualität des Nahrungs- und Genussmittels Wasser ab. Der Mensch und alle anderen Lebewesen trinken in erster Linie Wasser, um zu überleben. Die Reinheit oder die Zusammensetzung der mineralischen Inhaltsstoffe des Wassers beeinflussen den Gesundheitszustand des Menschen direkt. Der Mensch mit all seinen Organen funktioniert wie ein Filtersystem. Zwangsläufig sammelt er das in sich an, was er mit dem Wasser in sich aufnimmt. Trinkt er kontaminiertes oder verschmutztes Wasser, werden die darin befindlichen Substanzen,  je nach ihrer Toxizität, früher oder später zu Vergiftungs- oder anderen Krankheitssymptomen führen. Wasser kann pathogenetische oder salutogenetische Inhaltsstoffe enthalten. Gutes Wasser dient der Gesundheit und verbessert die organischen Funktionen des Körpers. Dadurch wird Wasser zum Gesundheitsprodukt und, sollte man seiner Wirkung einer bestimmten Krankheitsindikation zuordnen können, zum Heilmittel.

„Ich unterstütze nur die Natur. Diese heilt dann die Krankheit von selbst“, erkannte der Landwirt Vinzenz Prießnitz (1799-1852). Dieser medizinische Laie machte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Hydrotherapie, Wasser als Heilmittel populär. Die Sehnsucht nach einem „naturgemäßen Leben“, die praktizierte Achtung vor der Natur und der Respekt vor den Selbstheilungskräften, sahen Ärzte damals wie heute mit Skepsis.

Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) entwickelte 50 Jahre später in Wörishofen die Hydrotherapie weiter. Aus der Prießnitz-Kur wurde die Kneipp-Kur. Sie kultivierte die fünf Säulen der „Naturheilkunde“: Wasser, Kräuter, Bewegung, Ernährung und Lebens-Ordnung. Mit diesen Elementen einer rationalen Naturheilkunde gelang dem Nicht-Mediziner Kneipp ein Brückenschlag zur „wissenschaftlichen Medizin“. Klinische Studien mit reproduzierbaren Ergebnissen weisen die Wirksamkeit der Kneippschen Wasseranwendungen nach. Die Effekte werden heute systematisch erforscht.

Der Förster Viktor Schauberger (1885-1958) hat als Naturbeobachter Wege zu einer modernen Wasserforschung eröffnet, die mit der Natur im Reinen sind und sie achten.

Prof. Gerald Pollack, ein anerkannter amerikanischer Wasserforscher, belegt, dass Wasser in lebenden Organismen chemisch, strukturell und funktional eine eigene Qualität zeigt. Es ist dort ein hoch geordnetes, kristallartiges Medium: ein vierter Aggregatzustand.

Lebendiges Wasser ist eine Quelle der Gesundheit, sagt Johann Abfalter, der Begründer der St. Leonhards-Akademie:

Wasser ist nicht gleich Wasser

„Jedes Wasser schwingt anders, genau wie jeder Mensch.“ Johann Abfalters „Wasserapotheke“ will für Jeden das richtige Wasser bereitstellen und jeder Mensch kann selbst empfinden, welches Wasser für ihn gerade gut ist. Der von ihm eingeführte „Sensorik-Test“ begründet eine medizinische Kultur, die das natürliche Empfinden und die Selbstheilungspotentiale jedes Menschen respektiert. Das St. Leonhards Prinzip beschreibt einen anderen Umgang mit der Natur. Dieses dialogische Prinzip bezieht das Sensorium von Menschen in diagnostische wie therapeutische Prozesse ein. Der Arzt achtet das, was Menschen selbst empfinden, spüren und fühlen.

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