„Ohne Wasser keine Nahrung, kein Leben, keine Zukunft. Wasser eint und teilt, im Innern jeder einzelnen lebenden Zelle, ob Mikrobe, Pflanze oder Mensch. Wasser färbt und formt unseren Planeten. Ohne seine flüssige, feste und flüchtige Form wäre da nur Ödnis.
Rund um den Globus gurgelt, rauscht, zischt, säuselt, trommelt, knackt und kreischt der ungewöhnlichste Stoff, den das Universum kennt. Wasser, Dampf, Eis.
Seit vier Milliarden Jahren.“

Sven Stockrahm, Zeit online

Wasser ist Leben

Es bedeckt 70 % der Erdoberfläche und färbt den „Blauen Planeten“. Wasser füllt mehr als 70 % unseres Körpers. Alle Zellen brauchen Wasser. Es ist Transportmittel, Informationsträger, Stoffwechselakteur und Energielieferant und ohne Wasser gibt es kein Überleben. Der Stoff hat also existentielle Bedeutung für uns alle.

Wasser innen hält uns lebendig und Wasser außen belebt und trägt uns. Wasser nährt die Erde und die Körper, es schenkt Ernten und begründet Wachstum. Wasser kommt flüssig, fest und gasförmig vor. Und jetzt beschreiben Forscher noch einen vierten Aggregatzustand. Die Forschung ist im Fluss und die neuen Erkenntnisse eröffnen ein neues Verständnis über das Potential des Wassers.

„Ich unterstütze nur die Natur. – Diese heilt dann die Krankheit von selbst“,

erkannte der Landwirt Vinzenz Prießnitz (1799-1852). Dieser medizinische Laie machte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Hydrotherapie, Wasser als Heilmittel populär. Die Sehnsucht nach einem “naturgemäßen Leben”, die praktizierte Achtung vor der Natur und der Respekt vor den Selbstheilungskräften, sahen Ärzte damals wie heute mit Skepsis.

Bild: Vincenz Priessnitz, Lithographie von Andreas Staub, ca..1830

Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897)

entwickelte 50 Jahre später in Wörishofen die Hydrotherapie weiter. Aus der Prießnitz-Kur wurde die Kneipp-Kur. Sie kultivierte fünf Säulen der „Naturheilkunde“: Wasser, Kräuter, Bewegung, Ernährung und Lebens-Ordnung. Mit diesen Elementen einer rationalen Naturheilkunde gelang dem Nicht-Mediziner Kneipp ein Brückenschlag zur “wissenschaftlichen Medizin”. Klinische Studien mit reproduzierbaren Ergebnissen weisen Wirksamkeit nach und die Wirkungsmechanismen werden heute systematisch erforscht.

Viktor Schauberger – Wasser ist Leben

Der Förster Viktor Schauberger (1885-1958) hat als Naturbeobachter Wege zu einer modernen Wasserforschung eröffnet, die mit der Natur im Reinen sind und sie achten.

Prof. Ph. D. Gerald H. Pollack: The 4th phase of water

Veröffentlicht am 04.11.2013
Einer der Höhepunkte des Drei-Länder-Wasser-Symposiums der DGEIM in Lindau, Oktober 2013, war der Vortrag von Prof. Ph. D. Gerald H. Pollack, den wir hier in ganzer Länge samt Übersetzung präsentieren.

Lebendiges Wasser

sei eine Quelle der Gesundheit, vermittelt uns Johann Abfalter, der Initiator der St. Leonhards- Akademie:

Wasser ist nicht gleich Wasser.

„Jedes Wasser schwingt anders, genau wie jeder Mensch.“ Seine „Wasserapotheke“ will für Jeden das richtige Wasser bereitstellen und jeder Mensch kann selbst empfinden, welches Wasser für ihn gerade gut ist. Der „Sensorik-Test“ begründet eine medizinische Kultur, die das natürliche Empfinden und die Selbstheilungspotentiale jedes Menschen respektiert. Das Prinzip der St. Leonhards-Akademie beschreibt einen anderen Umgang mit der Natur. Es folgt Albert Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“.