Ökologisch und fair produzierte Lebensmittel und eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise dienen der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Bevölkerung.

Gesunde Ernährung und
nachhaltige Lebensmittel-Erzeugung

Die St. Leonhards-Akademie engagiert sich im Themenfeld Ernährung und Lebensmittelproduktion. Es geht darum, Initiativen, Projekte und das Wissen für eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise und eine der Gesundheit dienende Produktion von Lebensmitteln zu unterstützen.
Die Ernährung beeinflusst Gesundheit, den Gefühlszustand und die körperliche wie mentale Leistungsfähigkeit. Ein gesundes Ernährungsverhalten stellt eine zentrale Grundlage für die Prävention und Gesundheitsförderung dar.

Nahrungsmittelspekulation

Der Film erklärt, wie mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, welche Gefahren es birgt und was deshalb geschehen muss.

„Lass Nahrung deine Medizin sein und
Medizin deine Nahrung.“

Diesen Rat hat uns Hippokrates von Kos schon in der Antike mitgegeben.
Die Mehrheit der Menschen befolgt heutzutage diesen Rat nicht oder kann das nicht, weil ihnen der Zugang oder einfach das Wissen dazu fehlt. Durch Ernährungsgewohnheiten und Ernährungsverhältnisse bedingte oder mitbedingte Krankheiten nehmen immer weiter zu. Bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder auch bei Krebs spielt die Ernährung eine bedeutende Rolle.
Hochindustrialisierte nährstoffarme Nahrung, Massentierhaltung, Fastfood-Ketten und eine Essenskultur, die von hohem Fleischkonsum, Fertigprodukten und Food-to-go geprägt ist, tragen ihren Teil dazu bei.
Eine Ernährungsweise und Lebensmittelproduktion die regional, saisonal, fair, ökologisch, vollwertig und hauptsächlich pflanzenbasiert ist, trägt zur Gesunderhaltung des Menschen, der Tiere und der Erde bei. Dieser Ansatz ist Basis der Ernährungsphilosophie der St. Leonhards-Akademie.
Die St. Leonhards-Akademie befähigt die einzelnen Menschen durch Informations- und Bildungsangebote sich selbst gesundheitsdienlich zu ernähren und sich für gesundheitsgerechte Lebensmittel entscheiden zu können.

Hier ein paar gute Beispiele bürgerlichem Engagement. Und im Gegensatz dazu die Welt der industriellen Lebensmittelproduktion.

Die Transition Initiative hat ihren Ursprung in England. Transition bedeutet übersetzt Übergang oder Wandel. Diesen inneren und äußeren Wandel anzustreben ist ihre Antwort auf die Krise unserer einzigen Welt.

Honig von Nebenan

In der Familie von Viktoria, der Ideengeberin, haben Bienenhaltung und Landwirtschaft eine lange Tradition. Als junge Hobbyimkerin hat sie sich bereits 2012 in ihrer Masterarbeit ausführlich mit dem “Zusammenleben von Mensch und Biene” beschäftigt – nearBees ist das Ergebnis dieser Arbeit.

www.nearbees.de

Von Schnitzel bis Spiegelei – alles fertig im Großhandel zu haben

Convenience-Produkte werden immer hochwertiger und sind von Selbstgemachtem kaum zu unterscheiden. Besonders beliebt: Kartoffelprodukte – vom Gratin bis zu Bratkartoffeln, alles fertig im Großhandel zu haben. Aber auch: Kaiserschmarrn, Schnitzel, Spiegelei. Ein ganz besonderer Klassiker ist die Sauce Hollandaise, die traditionell mit Butter gemacht wird, heute in den meisten Restaurants aber aus dem Tetra Pak kommt – ohne Butter. Auf der Speisekarte müsste das eigentlich vermerkt sein, doch die meisten Köche verschweigen es ihren Gästen. Hauptsache es schmeckt, sagen sie.

Mehr Infos: www.ndr.de/45min

“wissen aktuell” wirft einen kritischen Blick in den Supermarkt und auf unser Essen. Was ist gesund, und was macht uns krank? Könnte “Zurück zur Steinzeitkost”, was manche propagieren, die Lösung für Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes & Co. sein?

Bei einer Studie in Nordrhein-Westfalen entdeckte man den weitreichenden Einsatz von Antibiotika in Hähnchenmastbeständen. Mehr als 96 Prozent der Tiere waren behandelt worden. Die Untersuchungen dokumentieren, dass sogar gleich mehrere Wirkstoffe innerhalb eines sehr kurzen Tierlebens, das zwischen 30 und 35 Tage dauert, zum Einsatz kommen: Pro Zuchtdurchgang können drei bis acht verschiedene Antibiotika verabreicht werden.

wissen aktuell: Fragwürdige Kost

Unbeschwert essen, diese Zeiten scheinen vorbei. Denn was wir da genau essen, wo es herkommt und wie es zu dem wurde, was es ist – das wissen wir nur selten. Zudem werden wir beim Einkauf oft ausgetrickst, getäuscht und manchmal sogar betrogen.
Die Informationen auf den Packungen sind dürftig, irreführend und so kompliziert, dass nur wenige Verbraucher sie wirklich verstehen. Kein Wunder, denn die Wahrheit über unsere Lebensmittel ist ernüchternd: Industrieware statt Naturprodukt.

Das gilt auch für die Fleischproduktion. Trotz vieler Vorschriften bedeutet Massentierhaltung noch immer zu oft Leiden. Lassen sich wirtschaftliche Interessen und Tierschutz wirklich verbinden? Und gefährdet die Massentierhaltung womöglich die menschliche Gesundheit? Vor allem wenn es um Klonfleisch geht, streiten die Experten. Dabei landet es ohne unser Wissen längst auf unseren Tellern. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es nicht.